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Einige Beispiele:

SCHLAGANFALL (Ischämie, ischämischer Hirninfarkt und Hirnblutungen) + TIA

SCHLAGANFALL (Ischämie, ischämischer Hirninfarkt und Hirnblutungen) + TIA
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Beim Schlaganfall ist meist die Blutversorgung in einem Gehirnteil blockiert.
Dieser Teil vom Hirn funktioniert dann plötzlich nicht mehr und daher die Ausfälle.
Wenn die Durchblutung nicht wiederkommt, stirbt das Gewebe (Infarkt) ab und die Störung bleibt für immer.

Die gute Nachricht:
...der Körper schafft es oft erstmal, das Gerinnsel aufzulösen. Dann verschwindet nach 5-10 Minuten alles wieder. Wir nennen das TIA (transitorisch ischämische Attacke).

Die schlechte Nachricht:
...es kommt sehr oft innerhalb der ersten Stunden (und in den ersten 8-10 Tagen) wieder und dann bleibt oft etwas (Schlaganfall) zurück!

...ausser man kommt dem zuvor und lässt gleich nachschauen, woher es kam.
Nur dann kann man vorbeugend etwas tun.

Ursachen sind häufig Ablagerungen an den Halsschlagadern, Herzrhythmusstörungen, Gefässverengungen und andere seltenere Ursachen.

Freuen Sie sich, wenn es wieder weg ist - aber zögern Sie nicht- nutzen Sie die Chance, keiner weiss wann es wiederkommt und wie schlimm:

>>>Rufen Sie SOFORT 112 an oder lassen Sie sich SOFORT in eine neurologische Notaufnahme (Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 400) fahren (nicht selber fahren!!)<<<

(Nicht so gut: Wenn Sie nicht sicher sind, melden Sie sich wenigsten sofort bei Ihrem Haus-Arzt oder direkt in unserer Praxis und schildern Sie die Beschwerden und Ihren Verdacht!)

Was dann gemacht wird:
Man befragt Sie nach den Beschwerden, Sie bekommen Ultraschall der Halsarterien und man muss ein Bild vom Kopf machen lassen.
Ausserdem werden oft Bluttests und Untersuchungen vom Herz empfohlen.
Nur wenn es die Beschwerden notwendig erscheinen lassen, wird Ihnen stationäre Aufnahme in einer neurologischen Klinik empfohlen.


In aller Regel reicht es nach einer TIA aber aus, Tabletten zur Blutverdünnung zu nehmen, ABER NUR SOLANGE NOCH NICHTS PASSIERT IST!

Vorbeugend:
Untersuchung mit Ultraschall, sog. B-Bild. Damit können Verengungen oder Verschlüsse der Halsschlagadern festgestellt werden.
Wichtig bei Risokofaktoren wie hohem Blutdruck, hohem Cholesterin, Rauchen, bekannter Herzerkrankung, Schlaganfall in der Familie.
Fragen Sie Ihren Hausarzt oder in der Praxis nach.


ANFÄLLE - EPILEPSIE - NARKOLEPSIE - SYNKOPEN

Wenn jemand plötzlich "umfällt", kann das viele Ursachen haben.
Deshalb schickt Sie Ihr Arzt Sie meist zum Kardiologen (Herzrhythmusstörungen) und zum Neurologen.

Eine neurologische Ursache kann zum Beispiel Epilepsie sein, das kann aber nur der Neurologe herausfinden.
Epileptische Anfälle machen sich sehr unterschiedlich bemerkbar, nicht immer kommt es zu dem gut zu erkennenden Grand Mal Anfall.


Grand Mal:
"große Anfälle"  mit Bewusstlosigkeit, Zuckungen und Schaum vorm Mund, diese Anfälle können auch nachts aus dem Schlaf heraus auftreten.


Komplex partielle Anfälle und seltene Formen:
kurze Ohnmacht (Synkopen) und/oder kurze oder wiederholte Zuckungen und/oder Taubheitsgefühle und/oder Verwirrtheit

Narkolepsie:
kurzes Hinstürzen ohne Bewusstlosigkeit oder "Einschlafen".
 
Wenn es das erste mal auftritt ruft man am besten 112,
da man die Anzeichen nicht sicher von einem Schlaganfall unterscheiden kann.


Behandlung ist oft gut möglich, Epilepsie kann in vielen Varianten auftreten und in jedem Alter.
Wichtige Untersuchungen werden in der Praxis durchgeführt, so zum Beispiel EEG (Hirnstromkurve), Ultraschall, neurologische Untersuchung.
Es folgt meist eine  Überweisung zu Bildgebung vom Kopf. Nach Abklärung wird das Ergebnis besprochen und -sofern notwendig- Mediakamente verordnet. Medikamente für Epilepsie sind heute in der Regel sehr gut verträglich und lassen die Anfälle meist ganz verschwinden.

!!Wenn jemand einen Anfall hatte oder aus unklarer Ursache bewusstlos wurde darf er nicht Auto fahren!!


MS

MS heisst Multiple Sklerose, sie wird manchmal auch als ED (Encephalomyelitis Disseminata) bezeichnet.
Es kommt zu Entzündungen in Gehirn und Rückenmark, dem Zentralen NErvensystem (ZNS).

MS kann man bisher nicht heilen, aber behandeln.


Der Verlauf ist ganz verschieden, es gibt ganz frühe, späte, leichte, schwere,... Verläufe.

Die genaue Ursache ist immernoch nicht bekannt. Allerdings gibt es viele neue Therapieen, die den Verlauf der KRankheit abmildern und auch über Jahre aufhalten können.
Auch die Beschwerden sind sehr verschiedenartig.

Typisch sind zum Beispiel anhaltende Sehstörungen auf einem Auge, Doppelbilder, Taubhteit oder Missempfindungen in  beiden Beinen oder einer Körperhälfte. Diese Beschwerden treten meist nicht ganz plötzlich auf, wie beim Schlaganfall, und halten dann dauerhaft an. Die Patienten sind auch in aller Regel "zu jung" für einen Schlaganfall.

Wenn Sie Zweifel haben, lassen Sie sich beraten! Selbstdiagnosen beunruhigen nur und sind gefährlich. Vielleicht haben Ihre Beschwerden ja auch -wie so oft- eine harmlose Ursache!
Wenn es unklar ist aber lieber einmal zu viel in die Neurologie oder zum Neurologen! (s. bei Schlaganfall)
Die Unterschiede kennt letztlich nur der Neurologe.

Bandscheibenvorfall mit Nervenschädigung, Polyneuropathie und Karpaltunnelsyndrom sind nur Beispiele für die vielen Nervenschäden, die bei uns täglich untersucht werden. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Taubheit, Kribbeln, Lähmungserscheinungen an verschiedenen Stellen des Körpers. Zum Beispiel nächtliches Einschlafen der Hand oder Elektrisieren in den Fingern beim sog. sehr häufigen Karpaltunnelsyndrom. Untersucht werden neurologische Funktionen und mit den elektrischen Messungen (Elektrophysiologie) die Nervenfunktion direkt.

Es wurden hier natürlich nicht alle Krankheiten genannt, wir arbeiten an der Erweiterung der Seite...

Wir untersuchen und behandeln natürlich auch:

Migräne
Parkinsonerkrankung und andere Bewegungsstörungen (Chorea Huntington, Torticollis=Schiefhals, Dystonien, Schreibkrampf...)
Verletzungsfolgen nach Schädelhirntrauma, Wirbelfrakturen oder anderen
Tumore an Gehirn, Rückenmark und Nerven (Astrozytome, Glioblastome, Neurinome...)
Demenz (Alzheimer und andere)
Motoneuronerkrankungen und Muskelkrankheiten (amyotrophe Lateralsklerose, Muskelatrophien, Myasthenie,...)
Rheumatische Erkrankungen (Myositis, Arteriitis)
Infektionen ( z.B. Borreliose)
Kleinhirnerkrankungen (Ataxien)
Trigeminusneuralgie
Erbkrankheiten
Stoffwechselstörungen